Nazi-Terror bekämpfen, »Freies Netz« zerschlagen!

Antifa-Demo in Leipzig am 26.11. gegen das Nazi-Zentrum in Lindenau

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.

Wir trauern um die Opfer, ihre Angehörigen haben unsere Anteilnahme – doch dabei darf es nicht bleiben, denn rechten Terror gibt es weiterhin. So wollen die Jungen Nationaldemokraten (JN) am 26. November 2011 eine Veranstaltung mit dem Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann im Nazizentrum “Odermannstraße 8″ in Leipzig-Lindenau durchführen. Die JN dient dabei als Tarnorganisation des “Freien Netzes” und führt nicht zum ersten Mal eine Vernstaltung mit einem Rechtterroristen durch. (mehr…)

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Antifa fordert Reaktion der Stadt Zwickau

Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Zwickau vom 16.11.2011

Die Neuigkeiten zu den Taten des Zwickauer Nazi-Trios beherrschen derzeit Medien und Politik. In den Verlautbarungen kommen Empathie mit den Opfern und adäquate Lösungsvorschläge jedoch zu kurz. Das betrifft auch und vor allem die Stadt Zwickau, die erst vor kurzem Gespräche zu einem Alternativen Jugendzentrum abgebrochen hat, weil sie um „den guten Ruf der Stadt“ fürchtet.

Das Zwickauer Nazi-Trio hat in den letzten 13 Jahren mind. 10 Menschen umgebracht, mehrere Banküberfälle und Sprengstoffanschläge zu verantworten. Unser Mitgefühl gilt dabei den Hinterbliebenen der Opfer, welche durch diese Anschläge verletzt oder getötet wurden. Jedoch sind aus Zwickau kaum Stimmen zu vernehmen, weder des Beileids noch der Analyse oder Aufarbeitung. Einzig der ehemalige NPD-Landtagsabgeordneter Peter Klose geriet durch seine Umbennung bei Facebook zu „Paul Panther“ kurzzeitig in den Fokus der Öffentlichkeit [1]. Dabei ist es jetzt nötig den Worten Taten folgen zu lassen! (mehr…)

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Leipzig: Antifa-Demo am 24. September

Nazi-Strukturen zerschlagen, linke Politik verteidigen: Keinen Tag länger das “nationale Zentrum”! | Aufruf der Antifa Klein-Paris (AKP) zur antifaschistischen Demonstration am 24. September 2011

Seit mehr als zwei Jahren gibt es im Leipziger Stadtteil Lindenau ein Nazi-Zentrum, das zum einen als NPD-„Bürgerbüro“, zum anderen als Treffpunkt der „Freien Kräfte“ genutzt wird. Eine Mischung aus NPDlern, „autonomen Nationalisten“, Hooligans und anderen Nazis nutzt die Immobilie in der Odermannstraße zur Vorbereitung von Aktionen, als Schulungsraum und Rückzugsort. Wir sagen: Schluss damit!

Mit der Kampagne „Fence off“, die im Februar gestartet ist, wollen wir zum lautstarken Widerstand aufstacheln, der klar macht: Wir gönnen bekennenden Nationalsozialisten keine Räume und lassen ihrer Propaganda keinen Platz. Mit einer Demonstration soll dieser Standpunkt auf die Straße getragen werden – direkt vor das Nazi-Zentrum. Dessen Schließung ist eines unserer Ziele, das wir vor Ort unterstreichen werden. (mehr…)

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Feiern zum achten Mai!

Westsachsen in Sektlaune | Jahrestag der Zerschlagung Nazi-Deutschlands gefeiert

Auch in mehreren westsächsischen Städten wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den Jahrestag der Zerschlagung Nazideutschlands aufmerksam gemacht. In Glauchau, Zwickau, Rochlitz, Limbach-Oberfrohna, Burgstädt, Lunzenau und Geringswalde wurden Transparente aufgehängt, die an den 8.Mai 1945 als Tag der militärischen Zerschlagung des Nationalsozialismus und somit das Ende des deutschen Vernichtungswahns erinnerten.

Der 8.Mai steht aber auch für das Ende der staatlich gelenkten antisemitischen, ethnozentrischen und politischen Verfolgungen, schließlich für das symbolische Ende der Shoa. Dass gesellschaftlichen Ressentiments auch nach `45 noch ein fester Platz im deutschen Aufschwungs-Kollektiv sicher war und ist, sollte über die Feiern zum 8.Mai allerdings nicht vergessen werden.

Genauso wenig, dass dieser Tag kein Tag der Befreiung war. Befreiung impliziert, dass die deutsche Bevölkerung von der Herrschaft einiger weniger Nazis befreit wurden und verkennt somit die gesellschaftliche Basis von Vernichtungskrieg und Holocaust, die deutsche Bevölkerung. Die gewünschte Befreiung selbiger lag nicht im Sieg der Alliierten über Deutschland, sondern in Rassenwahn, Endsieg und Volksgemeinschaft.

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Damit’s mal richtig sitzt

Antifa-Demo am 5. März 2011 in Chemnitz: Polizeiliche Repression gegen Antifaschist_innen, eine zahnlose bürgerliche Demonstration und durch die Stadt ziehende Geschichtsrevisionisten/-innen und Antisemiten/-innen – Grund genug auf die Straße zu gehen! Start um 11:00 Uhr am AJZ Chemnitz

Jährlich marschieren am 5. März, dem Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz 1945, mehrere hundert Neonazis auf. Dies wird zum Anlass genommen einen städtischen Ausnahmezustand sowie einen zivilgesellschaftlichen Aufstand auszurufen. Eine Stadt mit dem Wunsch, neben der Universität und der Beherbergung der ältesten Bewohner_innenschaft Europas, Technikcampus-Firmen und Fachkräfte anzulocken, benötigt ein weltoffenes, friedliches und tolerantes Image. Ganz im Sinne moderner Bürgerlichkeit schreiten Demokratiebewegte jedes Jahr gegen Nazis und für Frieden ein. Leider normal ist dabei das Zusammenspiel von sogenannter Zivilgesellschaft, die die Stadt im antifaschistischen Massenspektakel verteidigen wollen, und städtischer Verwaltung und Polizei, die darum bemüht sind alles in geordnete Bahnen zu lenken.

Die geschätzten Kolleg_innen der Chemnitzer Wachtmeisterei waren immer vor Ort, um dafür zu sorgen, dass neben zivilgesellschaftlich-kommunalen Unmutsbekundungen ein reibungsloser Ablauf der Nazi-Aktionen möglich ist. Gegen einen Großteil derer, die dem neonazistischen Gedenken etwas entgegenzusetzen versuchten, steigerte sich von Jahr zu Jahr der Repressionsdruck. Die Chemnitzer Bereitschaftspolizei fiel dabei wiederholt wegen ihres aggressiven oder schlicht vorzivilisatorischen Verhaltens auf. Das Bild vom Gruppenführer, der seine abgerichteten und wild gewordenen Beamten gerade noch unter Kontrolle hat, ist ein bekanntes Motiv.

Am 5. März 2011 gilt es zu intervenieren, um den Frieden im Rahmen des Gedenkens sowie die Ordnung im Umgang mit Neonazis in der Stadt aufzukündigen!

Weitere Infos unter: aak.blogsport.de

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